Jugendzentrum
Unser Jugendtreff in Zell a. Main (auch JUZ genannt)...
...ist für Kids ab 12 Jahren geöffnet...
Öffnungszeiten
- Dienstag: 18.00 Uhr bis 22.00 Uhr
- Freitag: 18.00 Uhr bis 22.00 Uhr
...für Kids ab 6 Jahren...
" Krass und Spaß!" der Kindertreff (Treffpunkt JUZ) mit wechselnden
Aktionen von A wie Ausflug über D wie Drachensteigen, F wie Fußball,
K wie Kochen, M wie Malen, I wie Internet, S wie Spiele, bis P wie Party oder
Picknick!
Am D wie Dienstag von 16.00 Uhr bis 18.00 Uhr.
Wir sind ausgestattet mit Tischkicker, Billard, Fernseher, (kostenlosem!) Internetzugang,
Mikrowelle, Küchenbereich, CD-Player + Karaoke-Digitalverstärker +
Tapedeck und gemütlicher Sofaecke. Wir haben ein Mitsprachegremium der
Jugendlichen, auch Vorstand genannt, der jedes Jahr neu gewählt wird. Wir
planen und führen Veranstaltungen durch, die hauptsächlich von euren
Ideen leben. Überhaupt steht und fällt ein Jugendtreff mit dem, was
ihr daraus macht! Euer Sozialarbeiter, Volker
Witt unterstützt euch bei euren Vorhaben. Der Jugendtreff ist eine
Einrichtung der offenen Jugendarbeit. Dies wirft die Frage auf...
Was ist überhaupt "Offene Jugendarbeit"?
Was ist überhaupt offene Jugendarbeit? Hat da jemand vergessen, die Tür
zu schließen? "Das machen wir doch sowieso schon!" bekommt man
des Öfteren zu hören, wenn das Thema Jugendarbeit bei örtlichen
Vereinen zur Sprache kommt. Schnell wird die durch die Marktgemeinde betriebene
Jugendarbeit - häufig durch einen gemeindlichen Jugendpfleger bzw. Sozialarbeiter
koordiniert - als Konkurrenz zur Jugendarbeit der Vereine betrachtet. Genau
das will offene Jugendarbeit aber nicht sein. Hier kommt das Schlagwort Subsidiarität
zum tragen:
"Subsidiarität ist eine politische und gesellschaftliche Maxime,
die Entscheidungen auf die niedrigste mögliche Ebene verlagert wissen will.
Subsidiarität meint eine Zuständigkeitsvermutung der kleineren Einheit
gegenüber größeren, soweit die kleinere in der Lage ist, das
Problem selbstständig zu lösen. Gleichzeitig soll bei Problemen, die
kleine Einheiten überfordern, die übergeordnete Ebene unterstützend
(= "subsidiär" in der urspr. lateinischen Wortbedeutung) tätig
werden". (http://de.wikipedia.org/wiki/Subsidiarit%C3%A4t)
Übertragen auf den Begriff Jugendarbeit bedeutet das:
Von der Marktgemeinde betriebene Jugendarbeit will den Vereinen nicht die Kinder
und Jugendlichen abwerben, sondern sie will ein Angebot schaffen für Jugendliche
die sich entweder nicht in Vereinen organisieren wollen, oder auf Grund verschiedener
Merkmale ausgegrenzt, bzw. benachteiligt sind. Hierzu sind z.B. andere Nationalitäten,
niedrigen sozialen Status des Elternhauses, persönliche Problemlagen, usw.
zu zählen. Zudem will offene Jugendarbeit das Angebot der Vereine ergänzen
und eine Möglichkeit zum zwanglosen Treffen schaffen, zum Beispiel im Jugendtreff
Zell a. Main. Ist der Kontakt zum Sozialarbeiter erst einmal hergestellt bietet
sich dann auch die Möglichkeit der individuellen Einzelfallhilfe (Beratung
bei Jugendspezifischen Problemen, Hilfe bei der Lehrstellensuche, Unterstützung
in Krisensituationen...)
Des weiteren will offene Jugendarbeit den Betreuungsbedarf der Eltern, z. B.
während der Ferien, ergänzen.
Merkmale von (offener) Jugendarbeit:
- Freiwilligkeit
- Keine Leistungskontrollen
- Herrschaftsarmut
- Altershomogenität
- Flexibilität
- Bedürfnisorientierte Inhalte
- Gruppenorientierung
- Sozialer Erfahrungsraum
- Schutz- und Ausgleichsfunktion
- Ehrenamtlichkeit