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Sehenswürdigkeiten

Zell's kostbarer Schatz ist das Wasser aus dem Zeller Berg: So verfügte Zell über zahlreiche Quellen und Brunnen. Der Laurentiusbrunnen, der Klosterhofbrunnen, der Rosenwirtsbrunnen und das Felsenbrünnle können heute noch besichtigt werden.

Pfaffsmühle

Die Pfaffsmühle wurde 1662 erbaut. 1874 wurde der nördliche Anbau hinzugefügt. Die Pfaffsmühle erhielt ihr Wasser aus der Quelle im Schulkeller.

1898 wurde die Quellen im Schulhausstollen gefasst, woraufhin die Mühle ihren Betrieb mangels Wasser einstellen musste.

Das Wasserwerk wurde 1899 erbaut. Darin laufen alle gefasste Zeller Quellen zusammen. In einem dampfbetriebenen Pumpwerk - seit 1924/25 elektrisch -, wird das Wasser in das Würzburger Rohrnetz eingespeist.

Sehenswert ist das Gasthaus "Rose", das seit 1783 eigenes Schankrecht besitzt. Das Barockgebäude wurde derart saniert, dass die alte Bausubstanz erhalten blieb. Besonders beachtenswertwert ist die spätbarocke Stuckdecke im ersten Obergeschoss.

Kloster Oberzell

Kloster Oberzell: Am linken Mainufer, sechs km vor der Stadt Würzburg, gründete Norbert von Xanten (1082 - 1134) als eines der ersten in Deutschland 1128 das Prämonstratenserkloster Oberzell. Nach wechselvoller Geschichte gelangte die Abtei unter Abt Oswald Loschert (1747 - 1785) zur Blüte. Am 4. Dezember 1802 wurde das Kloster aufgehoben. 1817 erwarben Friedrich König und Andreas Bauer die Gebäude und entwickelten hier 6.000 Druckmaschinen. Im nahe gelegenen Schlösschen gründete die Würzburgerin Antonia Werr (1813 - 1868) am Pfingstfest 1855 eine Rettungsanstalt für Mädchen und Frauen in Not. Nach der Übersiedlung der Firma König & Bauer an das andere Mainufer übernahm die Gemeinschaft Antonia Werrs, die "Dienerinnen der heiligen Kindheit Jesu", die ehemalige Abtei und Kirche. Die Gemeinschaft schloss sich 1863 dem Regulierten Dritten Orden des heiligen Franziskus an. 1888 erlangte die Kongregation die bischöfliche und 1908 die staatliche Anerkennung.

Sehenswürdigkeiten: Barockisierte romanische Basilika aus dem 12. Jahrhundert mit einer vorgeblendeten Fassade von 1696; seltene Doppeltoranlage; ehemalige Prämonstratenserabtei, 1747 - 1760 nach Plänen Balthasar Neumanns errichtet; Treppenaufgang, Refektor, Sakristei und Sakramentskapelle mit Stuckarbeiten von Antonio Bossi.

Kloster Unterzell: Das den Heiligen Maria und Caecilia geweihte Kloster wurde von Hermann von Lobdeburg, Bischof von Würzburg, durch Verlegung des dem Kloster Oberzell angegliederten Frauenkonvents gegründet. 1525 plünderten aufständische Bauern das Kloster, es kam 1562 unter Verwaltung des Würzburger Fürstbischofs. 1642 entstand der Konvent neu. Das Kloster wurde 1803 im Zuge der Säkularisierung aufgelöst. Die Kirche wurde profaniert und als Ziegenstall genutzt. Der Hochaltar und zwei Seitenaltäre kamen nach Oberdürrbach. 1945 brannte die gesamte Anlage nieder, die Kirche ist seitdem eine Ruine. Die Klostergebäude wurden zu Wohnungen umgebaut.
Weitere Informationen zum Kloster Unterzell finden Sie unter http://www.praemonstratenser.de/index.htm?unterzell.htm.

Pietà von Tilman Riemenschneider
Auf einen kostbaren Schatz ist der Markt Zell a. Main ganz besonders stolz: auf eine Pietà von Tilman Riemenschneider, entstanden um 1520. Das Vesperbild kann in der katholischen St. Laurentius-Kirche vor und nach den Gottesdiensten besichtigt werden.

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