Markt Zell am Main

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Ehrenmedaille 2010 für das Ehepaar Elfriede und Hans Schirm

Frau und Herr Schirm, Frau Feuerbach

Mit der Ehrenmedaille des Marktes Zell a. Main wurde anlässlich des Neujahrsempfanges am Sonntag 10. Januar 2010 das Ehepaar Elfriede und Hans Schirm ausgezeichnet. Beide haben sich in besonderer Weise um die Turngemeinde Zell verdient gemacht. Frau Elfriede Schirm hat die erste Mutter-Kind-Turngruppe der Gemeinde ins Leben gerufen, übernahm das Mädchen- und Frauenturnen, gründete die Seniorengymnastikgruppe und leitet mit großer Begeisterung den Tanzkreis.

Herr Hans Schirm gehört zu den tragenden Säulen der TG. Seit Jahrzehnten betreut er die Tischtennis-Jugend, an deren Gründung er maßgeblich beteiligt war. Auf ihn ist immer Verlass, so die TG-Vorstandschaft. Ein Anruf genügt, und er ist da, um zu helfen - ob (früher) als Koch oder als Bedienung bei einer Feier in der Alten Turnhalle, als Mitorganisator bei Veranstaltungen oder als Mitglied der „Rentner-Truppe“ nicht nur bei der Renovierung der Alten Turnhalle.

In ihrer Laudatio würdigte Frau Bürgermeisterin Feuerbach die Verdienste des Ehepaares und meinte: „So viel Engagement verdient eine besondere Ehrung“. Zugleich sprach sie die Hoffnung aus, dass dieses Engagement der Eheleute Schirm ein Vorbild für die nächste Generation sein möge. 

2009 Ehrenmedaille des Marktes Zell a. Main für Frau Käthe Blind

Herr Antretter, Frau Blind, Frau Feuerbach

Mit der Ehrenmedaille des Marktes Zell a. Main wurde anlässlich des Neujahrsempfanges am 11. Januar 2009 in der Aula der Grundschule Frau Käthe Blind für Ihre unermüdliche Verbands- und Betreuungstätigkeit ausgezeichnet. Bürgermeisterin Anita Feuerbach würdigte die Verdienste von Frau Käthe Blind in ihrer Laudatio mit folgenden Worten: „Ihnen, liebe Frau Blind, überreiche ich heute im Namen aller Zeller Mitbürgerinnen und Mitbürger und auf ausdrücklichen Wunsch des Marktgemeinderats die Ehrenmedaille des Marktes Zell a. Main.

Schon als junge Frau wurden Sie mit den schrecklichen Auswirkungen des 2. Weltkrieges konfrontiert: Ihr Mann kehrte mit schweren Verwundungen, die ihm Zeit seines Lebens schwer zu schaffen machten, von der Front nach Hause zurück. Nach seinem Tod übernahmen Sie wie selbstverständlich die Hinterbliebenenbetreuung im VdK Ortsverband Zell. Mitte der 90er Jahre wurden Sie Vorsitzende des Ortsverbandes und stellten so Ihre ganze Kraft in den Dienst der Zeller Seniorinnen und Senioren, sei es mit der Betreuung Kranker, Mithilfe im Haushalt, der Organisation von Kaffeekränzchen und Veranstaltungen oder eigens für den Ortsverband organisierten Tages- oder Urlaubsreisen.

Wie sehr man auch seitens des Landes- und Kreisverbandes des VdK Ihre unermüdliche Verbands- und Betreuungstätigkeit schätzt, zeigt sich in der Tatsache, dass Ihnen in Würdigung Ihrer langjährigen hervorragenden Verdienste 1997 das Ehrenzeichen des Bayerischen Ministerpräsidenten für Verdienste von im Ehrenamt tätigen Frauen und Männern und 1998 die Silberne Ehrennadel des VdK Deutschland verliehen wurden. Dass Sie sich im Leben nie haben unterkriegen lassen, sieht man auch daran, dass Sie sich nach Ihrer schweren Krankheit im Jahr 2005 so gut erholt haben, dass Sie heute wieder in Ihrer Wohnung im Klosterhof leben können. Und so wünsche ich Ihnen, die Sie mit großem Stolz auf Ihr Lebenswerk zurückblicken können, für die kommenden Jahre eine stabile Gesundheit. Für Freude und Abwechslung wird Ihre große Familie reichlich sorgen.“

Frau Blind ist im Juni 2010 verstorben.

2008 Ehrenmedaille des Marktes Zell a. Main für Elmar Herrmann

Frau Feuerbach, Herr Herrmann, Frau Kohl

Mit der Ehrenmedaille des Marktes Zell a. Main wurde auf dem Neujahrsempfang am 12.01.2008 in der Aula der Volksschule Elmar Herrmann für seine 50-jährige Chorleitertätigkeit beim Musik- und Gesangverein Zell a. Main e.V. ausgezeichnet. Bürgermeisterin Anita Feuerbach würdigte die vielen Verdienste des Jubilars und hielt einen Rückblick auf das Wirken des gebürtigen Zellers, der allerdings seit 1961 in der Spessartgemeinde Krausenbach (Dammbach) lebt. Seitdem fährt er bei allen Witterungsbedingungen jeden Freitag nach Zell zur Chorprobe. Das sind hochgerechnet beeindruckende 280.000 km - 7 Erdumrundungen!

Unter den vielen Ehrungen, die Elmar Herrmann im Laufe der Jahre für seine engagierte Tätigkeit erhielt, ist auch das Bundesverdienstkreuz. Unzählige Musikstücke hat er selber komponiert oder für den Chorgesang umgeschrieben - so z. B. viele Lieder von W.A. Mozart, die es vorher noch nicht als Chorpartitur gab. Aus seiner Feder stammt auch das "Zeller Lied". Herrmanns Motivation war es immer, so sagt er, "schöne, frohe Lieder, welche Herz und Verstand berühren" einzuüben und aufzuführen. Der Musik- und Gesangverein bereichert mit seinem gemischten Chor seit vielen Jahren kirchliche und weltliche Veranstaltungen in Zell a. Main und ist so ein Gewinn für das Gemeindeleben. Für seine 50-jährige Chorleitertätigkeit beim Musik- und Gesangverein in Zell a. Main erhielt Elmar Herrmann am 10. November 2007 die Ehrennadel und Urkunde des Fränkischen Sängerbundes e.V. sowie des Deutschen Sängerbundes e.V..

2007 Ehrenmedaille des Marktes Zell a. Main für Herrn Josef Meichsner

Die Ehrenmedaille des Marktes Zell a. Main erhielt Altbürgermeister Josef Meichsner, der sich auf vielfältige Weise über Jahrzehnte für den Markt Zell a. Main eingesetzt hat. Herr Meichsner, der am 8. März 1964 zum Bürgermeister gewählt wurde, hat in seiner Amtszeit Zell a. Main maßgeblich verändert: so wurde die Planung und der Bau der Staatsstraße 2300 durchgeführt, das heutige Gemeindezentrum mit neuem Rathaus, Postagentur, Apotheke und Arztpraxen ist entstanden. Bürgermeister Nagelstutz wies in seiner Rede auf weitere bauliche Maßnahmen hin, die durchgeführt wurden, wie die Planung des alten Friedhofes, des Sportzentrums, die Erschließung der Baugebiete Küsterberg, Stahlberg, Scheckert. Eli Nord und Cäcilienstraße, die Gründung des Kinderspielplatzes in der Lehmgrube u.a. Bürgermeister Nagelstutz schloß seine Laudatio mit den Worten: "Durch all diese Maßnahmen wurde in der Amtszeit von Herrn Meichsner der Grundstein für Zell a. Main gelegt. So wie wir es heute kennen. In unserem Ort können wir uns wohlfühlen. Nicht nur das, wir haben sogar den Auftrag, den Ort weiterzuentwickeln und so den Auftrag von Herrn Meichsner fortzusetzen." 

2006 Ehrenmedaille des Marktes Zell a. Main für die Oberzeller Franziskanerinnen

In seiner Laudatio für die Ehrenmedaille an die Kongregation der Dienerinnen der heiligen Kindheit Jesu, vertreten durch die Generaloberin Sr. M. Veridiana, gab Bürgermeister Nagelstutz einen kurzen geschichtlichen Abriss über die Entstehung des Klosters Oberzell: Von der Gründung im Jahr 1128 durch den Hl. Norbert als ein Prämonstratenser Männer- und Frauenkloster, über die Trennung 1260 in das Kloster Oberzell und Unterzell, der Auflösung 1802 und Umwandlung in das Fabrikgebäude der Fa. Koenig & Bauer bis zur Übernahme der Klosternlage 1901 durch die Kongregation, die von Antonia Werr 1855 gegründet wurde.

Auch heute ist der Markt Zell a. Main ohne das Kloster Oberzell nicht vorstellbar, denn die Pracht und die Bedeutung des Klosters strahlt auf unseren Ort aus. Da sind die neu renovierte Klosterkirche und der Konventbau. Das „Marterl“ im Betzengraben erinnert an die Klostergründerin Antonia Werr. Der Klosterbachbrunnen konnte in Zusammenarbeit mit dem Kloster errichtet werden. Wichtiger aber war und ist die soziale Ausstrahlung auf den Ort: das ehemalige Heim für benachteiligte Mädchen und Frauen, die Hauswirtschaftsschule, in der auch viele Zeller Mädchen ihre Schulzeit verbrachten, die Kinderbewahranstalt, der Kindergarten oder die ambulante Krankenpflege. Auch der Einsatz der Schwestern im Lazarett während des letzten Weltkrieges bleibt unvergessen. Mit der Hoffnung auf eine dauerhaft gute Zusammenarbeit überreichte Bürgermeister Nagelstutz an Generaloberin Sr. M. Veridiana, stellvertretend für alle Schwestern der Kongregation die Ehrenmedaille des Marktes Zell am Main.

2005 Ehrenmedaille des Marktes Zell a. Main für Herrn Hans Hetterich

Von 1984 - 2002 gehörte Hans Hetterich dem Marktgemeinderat an. In der zweiten Wahlperiode war er Fraktionssprecher der CSU und in der dritten (von 1996 bis 2002) 2. Bürgermeister. In dieser Zeit stand er dem Umlegungsausschuss für das Baugebiet Eli-Süd und Küsterberg-Nord vor. Außerdem war er auch Vorsitzender des Rechungsprüfungsausschusses. Als es um den Anschluss an die Würzburger Kläranlage ging, hat sich Herr Hetterich als 2. Bürgermeister stark dafür eingesetzt, dass ein modernes und kostengünstiges Kanal-Verlegesystem gewählt wurde. Im März 1998 rief Hans Hetterich den Bauernmarkt ins Leben. Viel Arbeit und Mühe waren damit verbunden, diesen Markt am Leben zu erhalten. Inzwischen erfreut sich der wöchentliche Bauernmarkt, der viele Erzeugnisse aus der näheren Region anbietet, bei den Bürgern großer Beliebtheit. Der selbstlose Einsatz Hans Hetterichs für seine Mitbürger und unseren Markt Zell a. Main wurde im November 2003 mit der Dankes- und Anerkennungsurkunde des Bayerischen Staatsministers des Inneren und zum Neujahrsempfang 2005 des Marktes Zell a. Main mit der Zeller Ehrenmedaille geehrt.

Herr Hetterich ist im August 2005 verstorben.

2004 Ehrenmedaille des Marktes Zell a. Main für Herrn Eduard Kohl

Eduard Kohl wurde für seine langjährigen hervorragenden Verdienste um die Sammlung, Aufbereitung und Publikation der Geschichte des Marktes Zell a. Main die erste Zeller Ehrenmedaille verliehen. Eduard Kohl ist der Verfasser der Ortsgeschichte und Mitverfasser der Bilderchronik des Marktes Zell a. Main. Er schrieb ein Büchlein über die letzte „Hexe“ unserer Diözese, Renata Singer, die 1749 auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurde, und brachte sich mit all seiner Kraft in den Obst- und Gartenbauverein ein, für den er zum 90-jährigen Jubiläum die Chronik erstellte. Als Mitbegründer des Bund Naturschutz OG Zell dokumentierte er sein besonderes Anliegen für die Natur in und um Zell.

Herr Kohl ist 2012 verstorben